Fahne Kampfkunstschule "Fighting Spirit" Fahne

|  Startseite |  Aktuelles |  Die Kampfkunstschule |  Das Team |  Berichte |  Das Training |  Kontakt |  Links |

Berichte details

30.11.2008  *  Erfolgreicher 2.Burger Fightclub

Am letzten Novembertag des Jahres fand der diesjährige Burger Fightclub statt. Fightclub ist eine Veranstaltung für Fans des Vollkontaktsports. Das die Burger ein reges Interesse am fairen Zweikampf Mann gegen Mann haben, bewiesen die rund 200 Zuschauer in der Sporthalle am Schützenplatz. Kämpfer aus Rudolstadt, Magdeburg, Tryppehna und Burg traten in den verschiedensten Kampfkünsten gegeneinander an. Insgesamt wurden neun Kämpfe in den Kampfkünsten Taekwondo, Boxen, K1, Kickboxen und Muay Thai ausgetragen. Im Taekwondo traten in einem vereinsinternen Duell Emanuel Schröder und Philipp Hemprich gegeneinander an, da ihre ursprünglichen Gegner kurzfristig absagten. Regulär wird im Taekwondo mit Kopfschutz und Weste gekämpft. Im Fightclub wurde auf diese Schutzbekleidung verzichtet. Beide Kämpfer gingen sofort in die Offensive. Nach einem sehr spektakulären und kraftvollem Schlagabtausch verletzte Philipp sich am Oberarm und konnte den Kampf nicht weiter fortsetzen. Abbruchsieger in der zweiten Runde Emanuel Schröder
In einem Kickboxkampf der Gewichtsklasse 78 kg standen sich Max Hahn vom Narong Gym Rudolstadt und Heiko Karow vom Burger Fightclub gegenüber. Drei Runden dominierte der Burger Taekwondo- und Kickboxer mit klaren Tritt- und Boxtechniken den Kampf und wurde einstimmiger Punktsieger. Für eine große Überraschung im Boxen sorgte Paul König vom Tigerboxclub Tryppehna. Mit 66 kg Körpergewicht und null Kämpfen war er ein klarer Außenseiter. Sein Gegner Andy Thiele mit 74 kg und 24 Kämpfen hatte die klaren Vorteile. Dieser Kampf kam nur Zustande, da der Gegner von Andy Thiele den Kampf wegen Verletzung absagte und Paul König keinen Gegner in seiner Gewichtsklasse hatte. In einem technisch versiertem Kampf konnte Paul König klare Treffer landen, die ihm schließlich den Punktsieg einbrachten. Ein klares Fehlurteil wurde im Boxkampf der 85 kg-Klasse gesprochen. In der Begegnung Möde/ Ferglenko wurde Möde zum 2:1 Punktsieger erklärt, nur weil Ferglenko einmal angezählt wurde. Dabei hatte der Boxer aus Magdeburg eine viel höhere Trefferquote.
Im K1-Kampf (Kickboxen mit Lowkick und Knie) standen sich Sebastian Berndt von der Kampfkunstschule“ Fighting Spirit“ und Mirko Eberlein vom Narong Gym Rudolstadt gegenüber. Da Eberlein sehr offensiv kämpfte brachte Sebastian seine Techniken aus der Defensive an den Mann. Mit harten Lowkicks zum Oberschenkel und Kopf, sowie Kniestößen zum Oberkörper punktete Berndt von Runde zu Runde. Nach 3x2 Minuten stand der Sieger fest. Einstimmiger Punktsieger Sebastian Berndt vom Fighting Spirit Burg. Einen schwarzen Tag hatte an diesem Kampfabend Christoph Schumann vom Fighting Spirit Burg. In einem Kickboxkampf der 85 kg-Klasse gegen Neugebauer vom Narong Gym Rudolstadt fand Christoph nicht ins Kampfgeschehen. Er ließ sich auf den Kampfstil seines Gegners ein und vernachlässigte sträflich seine Deckung. Das wurde ihm zum Verhängnis. Nach mehreren harten Treffern wurde Christoph angezählt, der Gong rettete in die nächste Runde. Aber Meistertrainer Bernsee ließ seinen Schützling zur dritten Runde nicht mehr antreten.
Im letzten Kampf des Abends wurde es noch einmal spannend. Im Muay Thai (Thaiboxen mit Knie und Ellenbogen) stiegen Johannes Grimme vom Fighting Spirit Burg und Alexander Hanusack vom Narong Gym Rudolstadt in den Ring. Beide Kämpfer kannten sich gut, da sie sich im August in Rudolstadt gegenüberstanden. Damals siegte Hanusack durch Heimvorteil knapp nach Punkten. In Burg suchten beide Kämpfer sofort den Infight, um im Clinch auch die gefürchteten Ellenbogen einzusetzen. So fand der Kampf auch zu 90% im Clinch statt. Beide Kämpfer konnten Kniestöße anbringen. Ellenbogenstöße dagegen brachten nicht ihre Wirkung, da beide Thaikämpfer gute Deckungsarbeit bewiesen. Nach drei kräftezehrenden Runden hob die Burger Ecke schon die Arme zum Sieg, aber das Kampfgericht hatte unentschieden gewertet. Nach einer atemberaubenden Feuershow ging der 2. Burger Fightclub zu Ende. Der Burger Taekwondo/Tangsodo Fightclub e.V. bedankt sich bei allen Helfern, Kämpfer und Sponsoren.
Zurück